Viele Schwimmer suchen nach einer Alternative zu Shokz OpenSwim, um Musik direkt beim Schwimmen zu streamen. Dieser Leitfaden zeigt, welche Möglichkeiten es heute gibt. Shokz OpenSwim gehört zu den bekanntesten Schwimmkopfhörern, basiert jedoch auf lokal gespeicherten MP3-Dateien. Da immer mehr Nutzer auf Streaming-Dienste setzen, entstehen neue Lösungen, die Musik in Echtzeit ins Wasser übertragen. Dieser Artikel erklärt die Unterschiede und stellt moderne Alternativen vor.
Warum viele Schwimmer nach Alternativen suchen
Schwimmen und Musik – für viele gehört das inzwischen zusammen.
Doch wer sich mit Schwimmkopfhörern beschäftigt, merkt schnell: Die meisten Geräte funktionieren anders als erwartet.
Modelle wie Shokz OpenSwim nutzen Knochenschall-Technologie und ermöglichen es, Musik auch unter Wasser zu hören. Technisch funktioniert das sehr gut – allerdings mit einer wichtigen Einschränkung.
Denn viele Nutzer suchen heute nicht einfach nur Kopfhörer.
Sie suchen die Möglichkeit, ihre gewohnte Musik direkt zu streamen.

Die Grenze klassischer Schwimmkopfhörer
Shokz OpenSwim arbeitet mit internem Speicher.
Das bedeutet:
- Musik muss vorher auf das Gerät geladen werden
- meist im MP3-Format
- keine direkte Verbindung zu Streaming-Apps
Für Nutzer mit eigener Musikbibliothek ist das ausreichend.
Für viele andere wirkt es jedoch umständlich.
Denn im Alltag nutzen die meisten Menschen heute:
- Spotify
- Apple Music
- Podcasts
Und genau diese Inhalte lassen sich nicht spontan ins Wasser mitnehmen.
Warum Streaming im Wasser lange unmöglich war
Der Grund liegt in der Technik.
Bluetooth funktioniert unter Wasser nur sehr eingeschränkt.
Das Signal wird stark gedämpft und kann keine stabile Verbindung zwischen Smartphone und Kopfhörer aufrechterhalten.
Das führte dazu, dass Streaming beim Schwimmen lange Zeit als nicht praktikabel galt.
Neue Technologien verändern den Markt
Inzwischen gibt es jedoch neue Ansätze.
Anstatt Bluetooth zu nutzen, setzen moderne Systeme auf andere Signalarten, die sich besser im Wasser ausbreiten können.
Dabei wird ein Sender außerhalb des Wassers eingesetzt, der das Audiosignal an den Kopfhörer überträgt.
Dadurch wird erstmals möglich:
- Musik in Echtzeit zu hören
- Podcasts direkt abzuspielen
- ohne vorheriges Herunterladen
Beispiele für Streaming-Lösungen
Einige Systeme, die diesen Ansatz verfolgen, sind:
- Zygo
- Rayofi SwimComm
Diese Geräte nutzen ein Sender-Empfänger-Prinzip, um Audio vom Smartphone ins Wasser zu übertragen.
Rayofi SwimComm im Detail
Rayofi SwimComm arbeitet mit einem externen Sender, der mit dem Smartphone verbunden ist.
Dieser sendet ein FM-Signal an den Kopfhörer im Wasser.
Da sich diese Frequenzen besser im Wasser ausbreiten, entsteht eine stabile Verbindung.

Das ermöglicht:
- Musikstreaming in Echtzeit
- Nutzung von Spotify und Apple Music
- Hören von Podcasts während des Trainings
Außerhalb des Wassers kann das System zusätzlich über Bluetooth genutzt werden, sodass es auch für andere Aktivitäten geeignet ist.